Unterschriften für den Erhalt von Katzheide eingereicht


Allgemein, Stadtteile, Themen / 17. September 2015
Andreas Regner, Uwe Hagge, Hans-Werner Tovar
Andreas Regner, Uwe Hagge, Hans-Werner Tovar

Heute übergaben die Vertretungsberechtigten die Listen mit 11 600 Unterschriften, die im Laufe ds Bürgerbegehrens gesammelt wurden, dem Kieler Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar. Das Bürgerbegehren zum Erhalt vom Freibad Katzheide war am 9. Juli mit der ersten Unterschrift gestartet worden.

Andreas Regner, einer der Vertretungsberechtigten, sagte.”Der Zuspruch war auch in entlegenen Stadtteilen wie Schilksee sehr hoch. Im Gegensatz zu Möbel Kraft war das eine sehr leichte Kampagne.”

Das Bürgerbegehren ist die Voraussetzung für den eigentlichen Bürgerentscheid. Das Prüfen der Unterschriften durch das Kieler Wahlamt muss nach Einreichung innerhalb von sechs Wochen erfolgen, aber wenn der Bürgerentscheid zum Erhalt von Katzheide gleichzeitig mit dem Bürgerentscheid zu Olympia im November stattfinden soll, müssten die Stimmen innerhalb von vier Wochen gezählt und geprüft werden um noch alle Fristen zu wahren. Möglich ist aber auch eine Einigung. Sollte sich die Ratsversammlung dem Bürgerbegehren anschließen, müsste der Bürgerentscheid nicht mehr durchgeführt werden.

Stadtpräsident Tovar wünscht sich, dass möglichst viele Bürger am Bürgerentscheid teilnehmen und favorisiert deshalb den Doppeltermin Katzheide/Olympia, weil das zu einer höheren Beteiligung führen dürfte.

Hartmut Jöhnk, einer der Vertretungsberechtigten, betonte noch einmal, dass das Freibad Katzheide ohne größere Reparaturen betriebsbereit ist, zumal sich Schimmel und Bakterien als harmlos herausgestellt haben.

Uwe Hagge sagte, das Hörnbad wird kein Ersatz für die Integrationsleistung von Katzheide sein. Zum Grillen mit dem Bollerwagen kommen, das wird im Hörnbad nicht möglich sein.

7 Replies to “Unterschriften für den Erhalt von Katzheide eingereicht”

  1. Aus Wasserproben eines stillgelegten Bades Rückschlüsse über dessen Funktionalität zu ziehen, wie Herr Jöhnk dieses anscheinend tut, halte ich für einfältig! Schließlich hat die Funktionalität eines öffentlichen Schwimmbades mit dessen Nutzung zu tun, sprich den Menschen, die dieses besuchen. Dass gebundenes Chlor und andere Bakterien, die von Menschen herstammen, in dem jüngsten Analysebericht ausgezeichnete Werte aufweisen, ist keine Besonderheit angesichts der längeren Nichtnutzung des Bades zum Zeitpunkt der Probennahme.
    Verdummung auf ganzer Linie und “eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus”!

      1. Danke für Ihre Rückmeldung! Ich schrieb auch nicht, dass Herr Jöhnk die Untersuchung in Auftrag gab, sondern wie Herr Jöhnk als Vertreter des Vereins “Katzheide JA!” die Ergebnisse dieser Untersuchung kommentiert. Damit schließt sich Herr Jöhnk, der an anderer Stelle sinngemäß behauptete, dass an dem Bad zunächst keine größeren Reparaturen nötig wären, “einfach” nur der Meinung des Medizinaluntersuchungsamtes des UKSH scheinbar “kritiklos” an. That´s the point!

  2. Zunächst: Danke für die Veröffentlichung!
    Ergänzung: Die Fokussierung der bisherigen Untersuchung des Schwimmbeckens auf Mikroorganismen unterhalb der Schwimmbadfolie stellte m. E. n. nur einen Vorwand dar, um von den eigentlichen, gravierenderen Mängeln des Bades abzulenken, die mit Funktionszusammenhängen zu tun haben (und jahrelang wissentlich geduldet wurden), um diese nicht weiter aufdecken zu müssen. Gaarden wird klischeehaft mit einer gesellschaftlichen Schicht zweiten Grades in Verbindung gebracht, für die unsanierte Bäder noch gut genug erschienen – aber auch hier leben Menschen, die biologisch nicht wesentlich anders ticken als solche mit dem richtigen Parteibuch in der Tasche und der Lobby im Rücken!

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