Alte Mu goes Zero Waste

Lorentzendamm 6-8, Kiel
Hochbeete im Innenhof der Alten Mu

Die Alte Mu hat sich vorgenommen, ganz müllfrei zu werden. Nun war die Alte Mu von Anfang an der Nachhaltigkeit verpflichtet, und einige der Initiativen widmeten sich auch ausdrücklich der Wiederverwertung und dem Recycling. Aber es soll noch weiter gehen. Die gesamte Infrastruktur soll Zero Waste Kreisläufe möglich machen.

Alte Mu Impuls-Werk e.V. und Zero Waste e.V. erabeiteten auf dem 4. Visionstreffen, wie ein müllfreier Betrieb umgesetzt werden könnte. Hier einige Ideen:

  • Wertstoff-Café zum Umverteilen von Wertstoffen.
  • BesucherInnen von Veranstaltungen geben ihre mitgebrachten Flaschen am Eingang ab.
  • Nachhaltige Materialien sollen für alle Gelegenheiten bevorzugt werden.
  • Aufstellen eines Trinkwasserbrunnens

Zero Waste Experten helfen

Heimathafen Herz ist eine junge Frau, die seit zwei Jahren fast plastikfrei lebt. (kielaktuell berichtete) . Sie bewegt sich seit zwei Jahren auf dem Gelände und unterstützt den Prozess als “hauseigene” Zero Waste Beraterin. Marie Delaperrière vom Zero Waste Kiel e.V. ist außerdem Gründerin des ersten Unverpackt Ladens in Kiel und hat damit den müllfreien Lebensstil sehr erleichtert. Sie und ihr Mann Marc Delaperrière werden die Alte Mu beim Einkauf beraten. Die Architektin Sabine Schlüter macht sich Gedanken um eine Architektur, die dem Zero Waste Gedanken verpflichtet ist. Bekanntlich plant die Alte Mu, auch ein Ort zum Wohnen zu werden. Hier können nachhaltige Baumaterialien zur Anwendung kommen. Auch die Veranstaltungen sollen möglichst keinen Abfall produzieren. Hier kann Volker Harbeck vom Muddi-Markt seine Erfahrung einbringen. Der Muddi-Markt sorgt seit Jahren für nachhaltiges Feiern auf der Holstenbrücke während der Kieler Woche.

Schrittweise Umsetzung

Klar, dass die Alte Mu nicht von heute auf morgen ganz ohne Müll auskommt. Aber das Bewusstsein ist da, und die Strukturen sollen in Arbeitsgruppen konkret ausgearbeitet werden. Es ist auch schon viel passiert. Ein Wegbereiter des Zero Waste Lebensstils ist das Glückslokal. In diesem Umsonstladen können Sachen gespendet werden, und Mitglieder können umsonst Artikel mitnehmen . Die offenen Holzwerkstatt Werk Statt Konsum bietet die Möglichkeit, mit gespendetem Holz an Ort und Stelle zu arbeiten. Es ist auch möglich, eigene Holzgegenstände hier zu reparieren. Wer eine Schublade leimen will, findet hier das notwendige Werkzeug und hilfreiche Tipps. Ob Flohmarkt, Kleidertausch oder Gemüse-Schnippel-Party, viele alte Mu Veranstaltungen drehen sich auf kreative Weise um das Vermeiden von unnötigem Konsum durch Tauschen und Weiterverwerten. Aber jetzt soll es noch weiter gehen auf dem Weg der Müllvermeidung.

Heimathafen Herz über die Zusammenarbeit von Alter Mu und Zero Waste: “ Beide Vereine beweisen durch ihre Zusammenarbeit erneut, dass sie Vorreiter und Wegbereiter sein möchten, wenn es um nachhaltige Stadtentwicklung geht!“

http://altemu.de/

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