Archiv der Kategorie: Stadtteile

Vier Jahre öffentliches Gemüsebeet

das Rundbeet im Mai 2015
das Rundbeet im Mai 2015

Das “Rundbeet” im Koldingpark ist ein gelungenes Kieler Urban Gardening Projekt. Gezeigt werden soll , wie viel man auf kleiner Fläche anbauen kann, um bei den Betrachtern Lust auf eigenen Gemüseanbau zu machen. In diesem Sinn ist das Projekt sehr erfolgreich gewesen, da fast alle , die hier mitwirken oder mitgewirkt haben, mittlerweile eigene Kleingärten pachten, viele sogar in der Nähe voneinander um den Spirit der gegenseitigen Unterstützung und Geselligkeit dort fortzusetzen. Vier Jahre öffentliches Gemüsebeet weiterlesen

Endspurt im Bürgerbegehren zum Erhalt vom Freibad Katzheide

Die Betreiber des Bürgerbegehrens Katzheide haben mittlerweile 7 500 Unterschriften, die als belastbar gelten was Vollständigkeit, Lesbarkeit und Altersangabe betrifft. Etwa 8 000 Unterschriften werden benötigt, wobei zur Sicherheit mehr als die benötigten Unterschriften eingereicht werden sollen, da es immer vorkommt, dass Leute aus Versehen zweimal unterschreiben oder die Unterschrift aus anderen Gründen nicht gültig ist. Endspurt im Bürgerbegehren zum Erhalt vom Freibad Katzheide weiterlesen

Alte Mu sammelt für Flüchtlinge

Julian Niehaus
Julian Niehaus

Das Kreativcenter Alte Mu in Kiel und das DRK riefen zu Kleiderspenden für die neu angekommenen Flüchtlinge am Nordmarksportfeld auf, und die Reaktion war überwältigend. An die 500 Säcke kamen zusammen. Julian Niehaus vom DRK Kreisverband und viele freiwillige Helfer arbeiteten drei Tage durch, um die Sachen zu sortieren und teilweise auch schon in das neue Camp zu bringen. Alte Mu sammelt für Flüchtlinge weiterlesen

Initiative „Willkommen in Elmschenhagen“

Containerheim
Containerheim
gemeinsamer Ausflug nach Molfsee
gemeinsamer Ausflug nach Molfsee

P R E S S E M I T T E I L U N G

Wer sind wir?
Wir sind Menschen, die hauptsächlich aus Elmschenhagen und Kroog kommen und den Flüchtlingen in guter Nachbarschaft zur Seite stehen wollen. Wir haben unterschiedliche Berufe bzw arbeiten nicht (mehr) und versuchen, ehrenamtlich mit dem, was wir können und was uns Spaß macht, den Flüchtlingen das Einleben und das Leben hier leichter und angenehmer zu machen. Wir sind nicht alle gleich – und daher machen wir auch nicht alle alles, sonder jede/r macht das, was sie oder er kann und mag – wenn die Zeit dafür da ist. Einmal im Monat treffen wir uns – jeweils im Wechsel – am 3. Montag oder am 3. Mittwoch im Monat. Initiative „Willkommen in Elmschenhagen“ weiterlesen

Ausflug mit Flüchtlingen aus Elmschenhagen

P1040614

Die Initiative „Willkommen in Elmschenhagen“ organisiert für den 8. August einen Ausflug für die Flüchtlinge aus dem Elmschenhagener Containerheim. Treffpunkt ist das Heim um 15:45. Dann geht es per Schiff durch das Schwentinental, und im Anschluss wandern alle zum Wildpark Raisdorf um sich mit einem Picnic zu erfrischen.  Die Rückkehr zum Camp ist für 19:00 geplant. Es werden noch Begleitpersonen für diesen Ausflug gesucht. Ausflug mit Flüchtlingen aus Elmschenhagen weiterlesen

Startschuss für das Bürgerbegehren zum Erhalt von Katzheide

Am 9. Juli um 15:55 leistete Silvia Mehmel die erste Unterschrift zum Bürgerbegehren für den Erhalt vom Kieler Freibad  Katzheide. Ab jetzt läuft die Frist von sechs Monaten. Aber die Initiatoren des Bürgerbegehrens sind zuversichtlich, die notwendigen ca 8 000 Unterschriften schon früher beisammen zu haben.

Die Unterzeichner sind Hartmut Jöhnk, Uwe Hagge und Andreas Regner. Hartmut Jöhnk hatte die Bauleitung als das Freibad Katzheide 1992-95 komplett saniert wurde. Er sagt, bis auf die Rasenfläche und die Form des Beckens ist alles damals neu gemacht worden.

Die Initiatoren sind sehr verärgert darüber, dass die Stadt Kiel 42 Tage brauchte, um die gesetzlich geforderte Kostenschätzung zu liefern. Damit fällt der Beginn der Unterschriftensammlung in die letzten zehn Tage vor Ferienbeginn, was ungünstig ist, weil danach viele Bürger verreisen werden. Am Montag, 13. Juli, wird zum Helfertreffen eingeladen in die Sozialkirche Gaarden (Stoschstr. 52) um 18:30.

In den nächsten Tagen wird das Unterschriften-Formular zum Downloaden auf www.katzhei.de zur Verfügung gestellt werden.

Die Formulare können jetzt schon in der Sozialkirche abgeholt werden. Es konnten bereits dreißig Auslegestellen (Apotheken, Kirchen…) gewonnen werden.

Die Kostenschätzung der Stadt gliedert sich in zwei Varianten. Um Katzheide auf den Stand eines Freibads in Trier mit Edelstahlbecken zu bringen veranschlagt die Verwaltung Kosten von 10.390.000 Euro. Für die Variante mit Folie beruft sich die Stadt auf ihre Schätzung von Ende 2014 und kommt auf die bekannten 750.000 Euro. Hartmut Jöhnk hält diesen Wert für völlig überzogen. Er meint Katzheide könnte für unter 50.000 Euro in einen Zustand gebracht werden, der den Badebetrieb gestattet.

In der Kostenschätzung werden auch die jährlichen Betriebskosten genannt, die allerdings auch die Abschreibung enthalten, und deshalb je nach Instandsetzungsvariante unterschiedlich hoch ausfallen. Die Abschreibung ist übrigens keine Ausgabe , sondern lediglich ein Buchungsposten, der den Wertverlust einer Investition beziffert. Dem buchhalterisch nicht vorgebildeten Leser wird hier also der Eindruck vermittelt, die Sanierungskosten, wenn sie überhaupt so hoch sind, entstünden doppelt.

(Foto: Silvia Mehmel unterschreibt als Erste das Bürgerbegehren)

Die letzten Pächter trotzen Möbel Kraft

P1050081
Andreas Galka

Auf Kiels ältestem Kleingartengelände “Prüner Schlag” und auf dem verkauften Teil von „Brunsrade“ gibt es nur noch zwei verpachtete Gärten. Sonja Vollbehr und Dr. Andreas Galka haben nicht vor, sich abfinden zu lassen um Platz für den Bau von Möbel Kraft und Skonto zu machen. Sie lassen sich auch nicht einschüchtern, obwohl Frau Vollbehr es schon unheimlich findet in diesem von Vandalismus heimgesuchten Gebiet zu arbeiten. Gerade ist ihre Gartenpforte wieder geklaut worden.

Sonja Vollbehr und Andreas Galka kämpfen für den Erhalt der Kleingärten, die hier und an anderen Stellen von Bauprojekten bedroht sind. Im Prüner Schlag geht es konkret um die Pläne des Krieger Konzerns, zu dem die Möbelketten Möbel Kraft und Skonto gehören. Der Naturwissenschaflter Galka (48) ärgert sich besonders über die Art, wie die Stadt Kiel das Gelände verkauft hat, bevor es überhaupt einen Bebauungsplan gab. Der Verkaufspreis dieses “Filetstücks” von einem Grundstück sowie das Wertgutachten bleiben übrigens weiter Geheimsache. Dagegen ist geklagt worden. Andreas Galka: „Ich finde es merkwürdig, dass trotz des knappen Ergebnisses des Bürgerentscheids keinerlei Versuch gemacht wurde, den Konflikt durch zumindest kleine Gesten des Entgegenkommens, bzw. des Kompromisses zu entschärfen. Ursprünglich war immer die Rede davon gewesen, ein Drittel der Fläche sollten Gärten bleiben, bzw. der Investor werde den Anteil der Fläche, den er nicht für seine Bauten braucht, an die Stadt zurückgeben.“

Ich besuchte Herrn Galka an einem heißen Sonntagnachmittag in seiner Parzelle 556. Er war gerade dabei, die Hecke zu schneiden, obwohl der Garten im Prinzip in einem durch Bauzäune abgeriegelten Gebiet liegt. Aber die Form soll gewahrt werden, auch wenn hier niemand mehr spazieren geht. Im Hintergrund bauten Galkas Frau und einige Freunde gerade den Grill zwischen Baumspinat- und Erdbeerbeet auf. Der Garten ist auch ein Ort der Geselligkeit.

Anfang des Jahres gab es einen Schreck, als die verbliebenen Pächter ein Kündigungsschreiben erhielten. Frau Vollbehr und Herr Galka wunderten sich schon, dass das Schreiben von der Firma Krieger und nicht vom Kleingartenverein kam . Aber nachdem ihr gemeinsamer Anwalt protestierte, wurde nichts mehr gehört. Hoffnung auf mindestens noch ein weiteres Gartenjahr macht auch die gerade bekannt gewordene Verschiebung des Baubeginns.

Andreas Galka und Sonja Vollbehr waren sehr aktiv an der Vorbereitung vom Bürgerentscheid gegen Möbel Kraft und Skonto beteiligt. Im März 2014 dann die Enttäuschung: eine knappe Mehrheit hatte sich für den Bau der Möbelhäuser ausgesprochen. Jetzt hoffen die Gegner noch, wenigstens den Flächenverbrauch zu reduzieren. Übrigens sehen die Pläne gar keine Bebauung ihrer Parzellen vor. Dieser Teil des Geländes soll als Fledermausbiotop gewahrt werden, nachdem zwei Drittel ihres Lebensraumes auf dem Prüner Schlag zerstört werden. So gesehen, könnten viele Gärten auch bleiben, da sich Fledermäuse nicht an Kleingärtnern stören.

Katzheide – keine Auskunft

Ein Beitrag von tlow (kielkontrovers.wordpress.com)
Auch nach einem Monat habe ich vom Büro von Dezernent Stöcken nicht einmal eine negative Antwort erhalten.
Nun öffnet die Schwimmhalle Gaarden nächste Woche.Und das Nichtschwimmerbecken von Katzheide soll auch nächste Woche eröffnet werden. Katzheide – keine Auskunft weiterlesen