Corona: Vorbereitung auf fünfte Welle


Allgemein / 21. Dezember 2021

Nach einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten trat Olaf Schlólz am frühen Abend vor die Presse und erklärte die neuen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Sie gelten ab 28. Dezember bis auf Weiteres. Der Bundeskanzler warnte vor einer fünften Welle, ausgelöst durch die Variante Omikron. Er verwies auf England und Dänemark, wo diese Variante sich sehr schnell verbreitet hätte.

Die neuen Corona-Maßnahmen gehen auf die Empfehlung des neuen Expertenrats zurück. Sie gelten generell erst nach Weihnachten, aber die Bundesländer können weitere spezifische Maßnahmen anordnen, etwa Hotels und Restaurants schließen. Einige Bundesländer haben schon strengere Regeln.

  1. Betriebe der kritischen Infrastruktur, etwa Krankenhäuser, Feuerwehr, Elektrizitätswerke sollen Pandemiepläne vorbereiten oder aktivieren, um ihre Kernaufgaben auch bei hohem Krankenstand ausüben zu können.
  2. Die derzeitigen Regeln für Ungeimpfte bleiben bestehen: also 3G am Arbeitsplatz und im ÖPNV. Die 2G-Regel in Geschäften schließt Ungeimpfte weiterhin aus.
  3. Für Ungeimpfte gilt folgende Kontaktbeschränkung: Ein Haushalt und zwei Personen dürfen sich treffen.
  4. Für Geimpfte und Genesene gilt: maximal zehn Personen dürfen sich treffen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitzählen.
  5. Clubs und Diskotheken schließen. Überregionale Großveranstaltungen, etwa Fußballspiele finden ohne Zuschauer statt.

Das Video der Pressekonferenz: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/olaf-scholz-verkuendet-die-neuen-corona-regeln-nach-bund-laender-treffen-a-8d2e6b00-6875-43ce-a770-dc1dad62e0a6

So setzt Schleswig-Holstein die Regeln um.

3 Replies to “Corona: Vorbereitung auf fünfte Welle”

  1. zu wenig – ich fände einen totalen Lockdown viel besser. Irgendwann muss man die Pandemie brechen – das geht aber nur wenn die Regeln strenger werden. Auch wird die 3 G Regel in den Bussen absolut nicht geprüft. Man sollte schon beim einsteigen in den Bus die Bescheinigungen vorzeigen. Klar dauert es länger, aber da ich zur Hoch Risikogruppe gehöre und dazu noch unheimlich gerne Lebe – würde ich mich bei längeren Busfahrten oder überhaupt bei Busfahrten viel sicherer fühlen. Eine Infektion mit Corona und seinen Mutanten wäre für mich der sichere Tod. Den möchte ich aber gerne noch weit vor mich her schieben :-). Solange nicht strengere Maßnahmen erfolgen wird sich gar nichts tun. Das Pflegepersonal wird weiterhin überarbeitet und psychisch am Ende sein und im Endeffekt kündigen. Den militanten Impfgegenern muss man einfach den Wind aus den Segeln nehmen – die dürften sich gar nicht mehr treffen (es sei denn das eine Impfung ein gesundheitliches Risiko für sie darstellt – das hat dann mit freiwilligem Nicht Impfen nichts mehr zu tun).

    1. Ich fahre viel mit dem Bus und wundere mich auch über den Mangel an Kontrollen. Allerdings wurde gestern in einem anderen Bus tatsächlich kontrolliert. Das stiegen Männer mit Warnwesten, auf denen 3G-Kontrolle stand, in einen Bus ein.

  2. Unser Günther hält sich nicht an die Beschlüsse. Clubs und Diskotheken weiterhin geöffnet also 100te Personen auf einem Haufen, aber zu Hause dürfen es nur 10 Personen sein. Finde den Fehler…..

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