Danni never dies


Allgemein / 9. Dezember 2020

Ein Kommentar von Ulrich Hühn. Danni never dies. – Alle Bäume bleiben. – Autos weg, Busse her, kostenloser Nahverkehr! – Verkehrte Welt.

Das waren die Gedanken, die von der Demonstration für den Erhalt des Dannenröder Forstes auf dem Europaplatz am 7. 12. 2020 blieben.

„Danni never dies“ ist eine Aussage, die im Angesicht Schwarz-Grüner Regierung, höchst zweifelhaft geworden ist. Wenn ich die leider inzwischen unvertraute Welt derzeit in Hessen betrachte, ziehe ich diese Schlussfolgerung.

In einem Bundesland , in dem die Grüne Partei an der Regierung beteiligt ist, hatte zumindest in den letzten Jahrzehnten gewiß und verlässlich, der Natur- und Umweltschutz oberste Priorität .

Grüne waren verlässlicher Naturschutz

Ich kann aus meiner Heimat berichten, in der keine Atomkraftwerke mehr laufen und die Halbinsel Eiderstedt, besonders der Nationalpark Wattenmeer Weltkulturerbe ist, alles der Grünen Regierungsbeteiligung zuzuschreiben.

Folgt der messerscharfe Schluß, auch besonders in Anbetracht der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele: kein Baum wird mehr gefällt, zumindest nicht für den Autoverkehr, bei grüner Regierungsbeteiligung.

Mitregieren bedeutet viel

Doch was heißt eigentlich, und nun sage Tarik Al Wazir nicht, er hätte letztes Jahr von der Problematik der A 49 erfahren, der Dannenröder Forst, wie auch der Hambacher Forst sind arg gefährdet, stehen vor der Rodung, und zwar ausschließlich aus wirtschaftlichen Interessen .

Insofern liegt der letzte Gedanke, „verkehrte Welt“, nahe: in Schleswig Holstein werden sowohl der Fehmarnbelt Tunnel gebaut, als auch die Autobahnen A 20 und A 21 weiter gebaut, die Lage in Hessen habe ich gerade beschrieben und in Baden Württemberg werden die Autobauer hofiert, egal wer Ministerpräsident ist.

Beklemmende Zukunftsaussichten

Was mag da in 2021 auf uns zu kommen, denn wohl nur Olaf Scholz selbst ist in einem Deutschlandfunk Interview noch davon überzeugt, seine SPD werde einen derart guten Wahlkampf bieten, daß er Kanzler wird. Nein, entweder ein/e Grüne/r oder ein/e christdemokratischer PolitikerIn wird Bundeskanzler. Was mag denn da auf unser Land angesichts der gerade beschriebenen exekutiven Auswüchse zu kommen? Wie stark sind die Reformbestrebungen, keinen Inlands Flugverkehr mehr zu zulassen, Wohngebäude nur noch im Null Energie Standard zu genehmigen und, etwa, um eine die Armut zu bekämpfende Praxis einzuleiten, ein Grundeinkommen perspektivisch einzuführen.

Ich bin da sehr wachen Auges, einmal, wegen sofort zu stoppender Rodungsmaßnahmen, und weiter in Erwartung politischer Hoffnung auf frische Gedanken in unserem Land, Europa und der Welt, zu sehen, welche Hoffnungen die Grünen wecken wollen.

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