Pop-up Stores im Schlossquartier


Allgemein, Stadtteile / 24. Februar 2019

Im Februar und März sorgen zwei Pop-up stores für eine kreative Zwischennutzung in den leerstehenden Ladenlokalen des Schlossquartiers. Bekanntlich gestaltet sich die Vermietung der Ladenlokale im Erdgeschoss der neuen Gebäude als schwierig. Hier setzt sich die Problematik des Leerstandes wie in der Holstenstraße fort. Bis jetzt konnte lediglich das Sanitätshaus Assmann als Mieter gewonnen werden. Damit das Schlossquartier etwas belebter wirkt, bekamen jetzt einige Kreative die Chance für eine Zwischennutzung.

In der Schlossstraße 4 stellt Petra Scheunemann ihr Gemälde und Objekte aus. Sie malt teils gegenständlich, teils abstrakt , meistens mit Acryl, aber manchmal auch mit Ölfarbe. Ihre Bilder greifen den Stil der Hippies auf – mal psychedelisch , mal pop-artig – und immer sehr bunt! Als passionierte Strandspaziergängerin und Treibgutsammlerin lag es auch nah, Holzobjekte aus Treibholz zu gestalten. Sie teilt sich die Galerie mit dem Kieler Erfinder Christian Kuhtz, bekannt als Autor der Heftserie: “Einfälle statt Abfälle”. Herr Kuhtz stellt fast alle Gegenstände seines täglichen Lebens selbst her. Er ist ein Universalgenie des Heimwerkens. Während des Kieler Umschlags bietet er Einführungen in das Korbflechten an. Die Reisige liegen schon bereit. Gearbeitet wird an einem Tisch aus Wildholz. Termine: 1.März 11-14 Uhr, und 15 – 17 Uhr. 2. März und 3. März nach Vereinbarung.

Gleich nebenan, in der Schlossstr. 6 gibt es Fotografien von Marija Behrendt, bedruckte T-Shirts und Deko-Artikel von Fachwerk13 (aus Dänischenhagen) und Betongedöns (aus Preetz). Für die Aussteller ist es auch ein Experiment bezüglich der Resonanz, die sie in dieser zentralen Lage finden könnten.

(Foto: Petra Scheunemann: Frida Kahlo)

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