Kurznachrichten im Dezember


Allgemein / 19. Dezember 2020

Knooper Weg für eine Woche gesperrt. Das Haus Nr 28 wird abgerissen. Dazu muss die Straße von Montag, 4. Januar, bis voraussichtlich Freitag, 8. Januar, voll gesperrt werden. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Auch Radfahrende müssen den Bereich umfahren. Die Busse der Linien 50, 51, 42E und 62 werden umgeleitet. Die Haltestellen “Kunsthochschule”, “Lehmberg” und “Hansastraße” werden vorrübergehend nicht angefahren.

Jubel im Handball: Der THW Kiel siegt über den FC Barcelona und wird Champions-League-Sieger.

In der Silvesternacht ist das „Böllern“ an diesen Orten ausdrücklich verboten:

•    Bahnhofsumfeld mit Bahnhofsplatz, Platz der Kieler Matrosen, Raiffeisenstraße und Sophienblatt von Ringstraße bis Herzog-Friedrich-Straße;
•    Kiellinie und seeseitig angrenzende Flächen (Sporthäfen, Brücken und Anlegestellen) vom Beginn an der Seeburg bis kurz hinter dem Seebad Düsternbrook;
•    Vinetaplatz in Gaarden-Ost;
•    Kurt-Schumacher-Platz in Mettenhof.

Außerdem darf nicht in der Nähe von Krankenhäusern und Pflegeheimen, im Schrevenpark und in der Nähe von Reetgedeckten Häusern geknallt werden. Die vollständigen Anweisungen hier.

Der Corona-Stand am 30. 12. um 9 Uhr: Gesamtzahl aller Fälle: 2.261 Davon wieder genesen: 1.761 Personen. 465 Personen sind aktuell infiziert. Im Vergleich zum Vortag gibt es 47 Neuinfektionen. Verstorben sind 35 Kieler*innen.  775 Kieler*innen sind in Quarantäne. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt laut RKI bei 76,2.

Corona-Impfung: Ab 5. Januar können sich Personen aus gefährdeten Gruppen am Schwedenkai impfen lassen. Das sind Menschen über 80 sowie Pflegekräfte und medizinisches Personal aus bestimmten Arbeitsbereichen: Genaueres hier . Einen Termin kannst du unter www.impfen-sh.de oder telefonisch unter 116 117 ab 5. Januar vereinbaren. Termine für die erste Woche sind bereits ausgebucht. Verabreicht wird der Impfstoff von Biontech und Pfizer.

Nord-Ostsee-Kanal: Die ersten drei Quartale weisen ein Rekord-Minus in der Schifffahrt auf. 3.140 Schiffe weniger als im Vorjahreszeitraum fuhren durch den Kanal, das entspricht einem Minus von 15 Prozent. Der Grund: Die Pandemie und Ausfälle bei den Schleusen. Quelle: Segeberger Zeitung.

Aus der Statistik: Kiel ist unter den schleswig-holsteinischen Städten besonders dicht besiedelt, belegt mit 2.080 Einwohner*innen pro Quadratmeter den zweiten Platz im Städteranking, nach Elmshorn. Im Vergleich: In Neumünster wohnen 1.119 Menschen auf einem Quadratmeter, und in Lübeck sind es nur 1.011. Quelle: Statistischer Bericht Nr. 247.

Seit 20. Dezember gilt eine neue Quarantäne-Regel für Kiel: Wer weiß, dass er Kontakt zu einer positiv auf Covid-19 getesteten Person hatte, muss sich sofort in häusliche Quarantäne begeben und sich telefonisch oder per E-Mail an infektionsschutz@kiel.de beim Amt für Gesundheit melden.  In der Mail an das Amt für Gesundheit nenne bitte deinen vollständigen Namen, das Geburtsdatum, Ihre Adresse und Telefonnummer. Das Amt für Gesundheit meldet sich dann bei Dir.

 Die Corona-Lage am 18. Dezember um 9 Uhr: Gesamtzahl aller Fälle: 1.883. Davon wieder genesen: 1.410 Personen. 445 Personen sind aktuell infiziert. Im Vergleich zum Vortag gibt es 29 Neuinfektionen. Verstorben sind 28 Kieler*innen.  1.254 Kieler*innen sind in Quarantäne. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt laut RKI bei 107,8.

Gottesdienste zu Weihnachten:Unter www.kirche-kiel.de gibt es eine kielweite Übersicht.

Klausdorfer Weg bald wieder frei: Seit einem halben Jahr saniert das Tiefbauamt in fünf Abschnitten
Kanäle unter dem Klausdorfer Weg. Nun enden die Arbeiten und die
Sperrung der Fahrbahn in Höhe Hagener Straße wird zum Montag, 21.
Dezember, wieder aufgehoben.

Das Corona-Telefon: Hier kannst du über Ängste, Sorgen oder auch praktische Probleme in diesen Corona-Zeiten reden. Du erreichst die Beraterinnen
Montags von 19:00 – 22:00 Uhr unter Tel. 0176 – 5591 0760
Dienstag von 10:00 – 13:00 Uhr unter Tel. 0431 – 24890-46

Die Stadt wird Eigentümerin des MfG-5-Geländes: Nach eineinhalb Jahren konstruktiver Verhandlungen haben OB Ulf Kämpfer und Raymund Karg, Leiter der BImA-Hauptstelle Verkauf in Rostock, ihre Namen unter den Kaufvertrag für das einstige Grundstück des Marinefliegergeschwaders gesetzt. Kosten: 30 Millionen Euro. Ein Bericht zur Vorgeschichte: hier.

Glasfaser für Kiel: Schnell und flächendeckend soll Kiel mit einem Glasfasernetz ausgestattet werden. Zunächst investiert die Deutsche Telekom in den Ausbau des Glasfasernetzes in der Landeshauptstadt. In den Stadtteilen Südfriedhof, Exerzierplatz und Brunswik startet das Unternehmen und will rund 25.000 Haushalte mit HighSpeed-Technologie ausstatten.

Sprottenflotte auf dem Ostufer

Seit Mitte 2019 breitet sich die SprottenFlotte als Bikesharing-System in der KielRegion aus. Das Ausleihen der Räder erfolgt über die nextbike-App oder via Hotline – 50 Stationen mit Rädern gibt es bereits. Der Preis beträgt dabei 1 Euro pro halber Stunde und ist auf 9 Euro pro Tag begrenzt.
Die insgesamt 6 Stationen auf dem Ostufer werden gut angenommen. Am Hörnbad, auf dem Vinetaplatz, bei Thyssenkrupp Marine Systems, im Stadtteilzentrum Wellingdorf, am Tilsiter Platz und am Anleger Diedrichsdorf kann man derzeit Räder leihen. Am stärksten frequentiert wird der Ausleihpunkt am Vinetaplatz. Er liegt auf Platz 12  der insgesamt 50 Stationen. Auch die anderen fünf Stationen liegen im guten Mittelfeld.
Wegen des guten Zuspruchs sollen im Jahr 2021 im Zuge der Verstetigung des Systems auch auf dem Ostufer weitere Knotenpunkte realisiert werden.
Fragen zur Sprottenflotte beantworten Kim Strupp und Philipp Walter – die beiden Projektkoordinator*innen. Alle Infos sind zu finden unter  www.kielregion.de/mobilitaet/sprottenflotte.

11.622 Menschen waren laut der Arbeitsagentur im November in Kiel arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 8,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen um 1.682 oder 16,9 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Oktober fiel die Zahl der Arbeitslosen hingegen um 400 (-3,3 Prozent) . Quelle Statistische Kurzinfo Nr. 412

Während die Corona-Pandemie zu einer deutlich höheren Arbeitslosigkeit führt, konnte die Baubranche ein besonders gutes Jahr verzeichnen. Im Baugewerbe konnten zwischen Januar und September deutlich über 100 Millionen Euro umgesetzt werden. Im Bauhauptgewerbe stieg der durchschnittlich Umsatz pro Betrieb in den ersten drei Quartale auf 6,5 Millionen Euro, das sind 300 Tausend Euro mehr als im Vorjahreszeitraum und zwei Millionen mehr als 2018. Der Auftragseingang ging zwar um eine Million Euro auf 3,4 Millionen zurück. Allerdings war der Vergleichszeitraum auch besonders auftragsreich. Im Vergleich zu früheren Jahren ist die Auftragslage sehr gut. Quelle: Statistische Kurzinfo Nr 414.

(Foto von Martin Schaaf)



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