Radfahrer tödlich verunglückt


Stadtteile, Themen / 10. Juni 2020

Am Abend des 9. Juni verunglückte ein Radfahrer in der Werftstraße tödlich, und zwar an der Stelle, wo die Werftstraße über den Gaardener Ring überquert werden kann.

Nach jetzigem Ermittlungsstand überquerte der Radfahrer die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. Er stieß mit einem Mercedes zusammen.

Mehrere Zeugen leisteten sofort 1. Hilfe. Die Besatzung eines zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungswagens und ein Notarzt übernahmen die weitere Versorgung. Trotz Reanimationsversuchen verstarb der Mann im Rettungswagen. Der Mercedesfahrer (45) erlitt einen Schock und wurde vor Ort medizinisch betreut. Die Werftstraße war in Höhe der Unfallstelle bis etwa 21 Uhr in Richtung Ellerbek gesperrt.

Die Staatsanwaltschaft Kiel beauftragte einen Sachverständigen zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs. Der Verkehrsunfalldienst des Bezirksreviers führt die weiteren Ermittlungen und sucht nach weiteren Zeugen. Die Beamten nehmen Hinweise unter der Rufnummer 0431 / 160 1503 entgegen.

Am 11. Juni wollen sich Menschen um 18 Uhr an der Unfallstelle zum stillen Gedenken an der Unfallstelle versammeln. Es soll auch ein “Ghostbike” als Mahnmal aufgestellt werden . Dazu wird ein die-in abgehalten, wobei sich die Teilnehmer auf die Straße legen.

2 Replies to “Radfahrer tödlich verunglückt”

  1. Es war klar das es hier mal zu einem schweren Unfall kommt. Ich überquere diesen Weg mindestens einmal am Tag, mit dem Rad zu verschiedenen Zeiten.
    Das erste Problem ist schon das die Autofahrer sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50km/h halten sondern bedeutend schneller unterwegs sind. Manche benutzen die Werftstasse ja gerne als Rennstrecke.
    Dann parken vor dem Autohändler ständig mindestens 2-3 Autos auf dem Geh-und Radweg. Dadurch kann man wenn man aus Richtung Gaarden kommend die Fahrbahn überqueren möchte nicht richtig in die Straße einsehen. Manchmal muss ich 1m auf die Fahrbahn fahren um überhaupt freie Sicht zu bekommen. Leider kümmert sich keiner von der nur 100 Meter entfernte Polizei Station um diese Falschparker.
    Das nächste Problem ist die von der Rampe kommende Mittel-Spur. Hier scheinen sich manche gar nicht bewusst zu sein das von Links Fahrzeuge kommen könnten. Dort habe ich schon mehr als einmal Beinah-Unfälle gesehen. Einmal war ich selber betroffen.
    Das nächste Problem ist das die 2 Halte-Buchten zwischen den Fahrbahnen viel zu klein geraten sind. In der Breite passt gerade mal eine Fahrrad Länge rauf. In der Länge wird es ab 4 Radlern eng. Nur kommen dann natürlich noch ein paar Fußgänger z.t. mit Kinderwagen dazu. Das führt dazu das man manchmal Probleme bekommt überhaupt erst dort Rauf zukommen.
    Von Richtung City kommend ist es nicht so gefährlich, wobei das Problem der Mittelspur und Halte-Buchten auch dort besteht.
    Mfg

  2. Danke für diese ausführliche Beschreibung, warum diese Stelle so gefährlich ist für Radfahrer! Da kommen ja mehrere ungünstige Faktoren zusammen.

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