Bebauung Post-Areal in Kiel-Gaarden


Allgemein, Stadtteile / 28. Dezember 2016
Post-Areal Kiel-Gaarden
Blick von der Schulstraße hinunter auf das Post-Areal

Auf dem fünf Hektar großen Gelände zwischen Werftstraße und Karlstal sollen 600– 800 Wohneinheiten entstehen. Über Größe und Zuschnitt der Wohnungen ist noch nicht entschieden. Im Bauauschuss vom 1. Dezember präsentierte das Planungsbüro Planquadrat die Vorentwürfe.

Wer investiert?

Dream Global ist eine kanadische Aktiengesellschaft, die sich auf deutsche Immobilien spezialisiert hat. Zu den Anlegern gehören hauptsächlich Rentenversicherer, aber auch Kleinanleger, die für das Alter vorsorgen wollen.

Geografische Herausforderungen aus Sicht der Planer

  • Das abschüssige Terrain. Zum bebauten Teil von Gaarden hin gibt es eine 17 Meter hohe Kante (siehe Foto), die durch Aufschüttung oder eine Reihe von Terrassen überbrückt werden könnte.
  • Lärm. Das Gelände liegt im Winkel von zwei stark befahrenen Straßen. Eine angedachte Möglichkeit ist die Blockbebauung, die zumindest ruhige Innenhöfe ergeben würden.
  • Stollen im Untergrund werfen Statik-Probleme auf. Wahrscheinlich bleibt der betroffene Bereich unbebaut.

Welche Art von Wohnung?

Gemäß Vorgabe der Stadtverwaltung werden 30 Prozent der Wohnungen sozial gefördert werden. Neben fünf- bis siebenstöckigen Wohnhäusern ist auch ein 15-stöckiges Hochhaus Teil des vorläufigen Konzepts. Bürogebäude und kleinflächiger Einzelhandel sind laut Eckwertepapier auch möglich. Die Gebäude, die jetzt auf dem Areal stehen und von der Post genutzt werden, sollen abgerissen werden.

Das Areal in seiner jetzigen Nutzung ist weder Grünfläche noch ökologisch wertvolle Brachfläche. Es ist betoniert und mit eher unattraktiven Garagen und Gebäuden bebaut, die weder schön noch gut erhalten sind.

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