Kräuter im BUND-Garten


Allgemein, Stadtteile, Themen / 19. August 2016

Noch nichts vor am Samstag? Heidrun Kusserow stellt das Kräuterrondeel im BUND-Naturgarten vor.

Der verwunschene BUND-Garten umfasst 12 Parzellen. Zwischen  über 20 Obstbäumen und auch Wildbäumen wird hier nach bio-dynamischen Prinzipien gegärtnert.

Treffpunkt. 20 August um 15 Uhr

Bushaltestelle Karlsburg an der B404 (Linie 41/42)

Für ein anschließendes gemütliches Büffet gerne etwas mitbringen.

Helfende Hände werden das ganze Jahr über gebraucht. Die Führung ist auch eine gute Gelegenheit, dieses Projekt kennenzulernen um eventuell später mitzumachen.

Hier noch ein Bericht von 2014:

Der Naturgarten des BUND besteht aus 12 Pachtgärten der Bahn auf 5000 Quadratmetern in Meimersdorf nah der B404 gelegen.. Ich besuchte den Garten an einem warmen Februartag. Ein junges Paar mit Kindern hatte ein Lagerfeuer gemacht und Kartoffeln aus eigener Ernte zum Kochen aufgesetzt. Ein Junge präsentierte stolz einen Regenwurm. Heidrun Kusserow, die Leiterin dieses Prejekts, führte mich durch den Garten, der viele Hochstamm-Obstbäume und auch Wildbäume enthält. Besonders beeindruckt eine riesige Buche, um die Kinder einen Wigwam gebaut haben.. Hier gibt es 22 Apfelbäume, auch Kirsch-, Birnen- und Pflaumenbäume, alles Hoch- oder Mittelstammbäume. Außerdem einen Gelben Maulbeerbaum und unzählige Holunderbäume. Alle gängigen Gemüsearten werden angebaut. Zur Zeit sind hier zehn Erwachsene und eine Schar von Kindern aktiv.. Das gemeinsame Planen und Tun steht im Vordergrund, aber es ergibt sich auch, dass einige Leute Beete in eigener Regie bestellen. Die biodynamische Fruchtfolge ist vorgegeben. Überhaupt hält man sich an die Regeln des Demeterverbandes, aber ohne die Zertifizierung anzustreben.

Es wird überwiegend eigenes Saatgut aus samenfesten Sorten verwendet. Frau Kusserow möchte sehr gerne ihr Wissen über die Technik und die Vorteile der eigenen Samengewinnung an Interessierte vermitteln und für die Problematik der konventionellen Saatgut-Herstellung sensibilisieren. Sie sagt, es sei nicht nur schön anzusehen, wenn einzelne Gemüsepflanzen zur Blüte kommen dürfen, sondern es sei auch gut für Insekten und führte über einen längeren Zeitraum zu Pflanzen, die dem speziellen Klima angepasst sind.

Ganz wichtig ist hier auch der Garten als Erlebniswelt für Kinder. Hier dürfen Kinder ein Blumenbeet anlegen, auf Bäume kletter und lernen, mit Hühnern umzugehen. Ältere Kinder dürfen bei der Betreunung der drei Bienenvölker helfen. Der Garten bietet viele Möglichkeiten für Abenteuer in der Natur. Neben der Gemeinschaft steht auch die Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund. In der warmen Jahreszeit gibt es Themenführungen . 2010 gewann der Naturgarten einen Preis in dem Umweltwettbewerb der Stadt Kiel zum Thema „Keine Gentechnik auf Kieler Tellern.“ Auch an diesem blattlosen Wintertag spüre ich die Magie dieses Gartens , in dem nicht gegen sondern mit der Natur gearbetet wird. Wer regelmäßig oder auch nur sporadisch mitgärtnern möchte, ist willkommen.

Kontakt: Heidrun Kusserow, Tel 0157 3809 3705

 

 

 

 

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