Help-to-Go


Allgemein, Stadtteile / 23. Oktober 2014

Der christliche Verein Help to Go hat hat in den letzten zwei Jahren eine breite Palette von sozialen Angeboten im Stadtteil Gaarden entwickelt. Basis ist das Café Galata`s in der Pickertstr. 8.

Zweimal in der Woche treffen sich Jugendliche, mittwochs die Ü-30. Samstags kommen die Kinder zum Zug. Sonntags gibt es im Wechsel einen Gottesdienst oder ein gemeinsames Essen, wobei die Speisen außer Haus zubereitet werden.

Ein Schwerpunkt des Vereins ist die aufsuchende Arbeit mit Suchtkranken. Streetworker gehen in die Drogen- und Trinkerszene und versuchen Wege aus der Sucht aufzuzeigen. Wo kann man entgiften? Wo kann man in der Zeit danach leben? Help to Go arbeitet mit der Drogenberatung Ost und substituierenden Ärzten zusammen. Im Café Galata`s sind auch alkoholisierte Menschen willkommen. Allerdings darf im Café kein Alkohol getrunken werden, im Gegensatz zur Trinkhalle Hempels Sopha.

Help to Go , das ist eine Gruppe von 20 Christen, hauptsächlich Baptisten und Freie Christen. Seelsorger Rolf Heuer (49) ist die Ansprechperson im Café Galata`s. Alfonse Wambi (1. Vorsitzender) und Hans-Peter Rahath (2. Vorsitzender und Initiator) gehören zu den sieben Aktiven des Vereins. Die Motivation für ihr Engagement im Stadtteil ist christliche Nächstenliebe. Alle arbeiten ehrenamtlich. Die Miete für das Café wird aus Spenden bestritten. Eingekauft wird mit den Einnahmen aus dem Café, wobei die Preise sehr günstig sind: Tasse Kaffee für 50 Cent.

In bescheidenem Umfang werden auch praktische Hilfen geleistet, z. B. beim Umzug oder wenn jemand Begleitung für einen Termin bei einem Amt wünscht. Im Vordergrund stehen aber die Gespräche aus einer akzeptierenden Haltung heraus und das Angebot von Andachten und Gebeten. Rolf Heuer : „ Das Gebet stärkt die Selbstwahrnehmung und das ist ein wichtiger Schritt, denn gerade bei Süchtigen wird das Ausmaß des Alkohol- oder Drogenkonsums oft verdrängt.“ Er erklärt, dass Menschen mit einer Suchtgeschichte auch oft sehr unter Schuldgefühlen leiden. Da ist die Beziehung in die Brüche gegangen oder der Job ging verloren. Die Botschaft, dass Gott sie wegen ihres vielfältigen Scheiterns nicht verurteilt, kann der Anfang einer inneren Umkehr sein.

Etwa 50 Personen kamen zum ersten Szene-Gottesdienst auf dem Vinetaplatz am 5. Juli. Bei sengender Hitze saßen sie auf Holzbänken vor dem alten Schleckermarkt, sangen Lieder und hörten Berichte von Betroffenen, die erzählten,wie sie süchtig wurden und wie sie sich durch ihren Glauben von der Abhängigkeit befreiten. Auffällig war, dass alle einen Rückfall erlitten hatten und einen zweiten Anlauf nehmen mussten. Die meisten Lieder in diesem Gottesdienst wurden komponiert und vorgetragen von Yonatan Pandelaki.

Termine:

6-12 Jahre : J.club Kids Treffen, Samstag 13 – 15 Uhr, Spiel und Spaß

ab 12 Jahren J.club Chillzone
Mittwoch 17 – 20 Uhr, Jugend Lounge
Freitag 19 – 22 Uhr, Sit In Party

ab 18 Jahren J.club Confession
Samstag 20 – 24 Uhr, mit Livemusik

ab 30 Jahren Ü-30 Nachmittag, Montag 15 – 17.30

für alle: Mittagessen und Gottesdienst im Wechsel, Sonntag 14:30 – 16 Uhr

Gebet/ Anfragen/Gespräch: Mo 10 – 15 Uhr

Café Öffnungszeiten: Di/Do 12 – 18 Uhr
Mi 12 – 17 Uhr
Fr 12 – 15 Uhr

Kontakt: Alfonse Wambi, 0152-51906334, Helptogokiel@gmail,com

für Suchtkranke: 015770316810, mercy.in.action@gmx.net

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