Kieler Polizei stellt Drogen und Falschgeld sicher

Am Dienstag, 15. September 2026, haben Einsatzkräfte von Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Kiel gegen Mittag mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im Stadtteil Gaarden vollstreckt. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit umfangreichen Ermittlungen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zuständig ist das Kommissariat 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel, das bereits seit Monaten intensiv ermittelt.

Durchsucht wurden zwei privat genutzte Wohnungen sowie ein Kiosk. In allen drei Objekten besteht der Verdacht, dass dort unerlaubt mit Betäubungsmitteln gehandelt wurde.

In den beiden Verkaufswohnungen fanden die Beamtinnen und Beamten insgesamt 54 Konsumeinheiten Kokain, außerdem ein Einhandmesser und ein Reizstoffsprühgerät. Im Kiosk stellten sie weitere 15 Konsumeinheiten Kokain, 8 Konsumeinheiten Heroin, einen 20‑Gramm‑Block Heroin, 6 Konsumeinheiten Cannabis sowie eine Konsumeinheit Crack sicher. Zusätzlich wurden diverse Beweismittel und Falschgeld im dreistelligen Bereich beschlagnahmt.

Alle Tatverdächtigen waren während der Durchsuchungen anwesend. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. In einer der Wohnungen trafen die Einsatzkräfte zudem auf eine 53‑jährige Deutsche, gegen die ein offener Haftbefehl vorlag. Sie wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Der Einsatz endete gegen 15 Uhr.

Quelle: Polizeiliche Mitteilung

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