Blick auf die Hörnbrücke

Das Ende der Hörnbrücke naht

Die Hörnbrücke, eine Dreifeld-Klapp-Zugbrücke, im Volksmund Klappt-Nicht-Brücke, ist schon wieder defekt. Wie es scheint einmal zu oft. Die Verwaltung empfiehlt den Rückbau:

„Um den künftig anfallenden Unterhaltungsaufwand – insbesondere regelmäßige Wartungen beispielsweise an den hydraulischen Leitungen sowie die weiterhin erforderlichen Prüfungen der Trag- und Hubseile – zu vermeiden, ist es aus technischer und wirtschaftlicher Sicht empfehlenswert, den beweglichen Teil der Brücke vollständig zurückzubauen.“

Was dagegen unproblematisch funktioniert, ist die „Rollverschubbrücke“ daneben. Hier kam es noch zu keinen längeren Ausfällen während der gesamten Betriebszeit der Brücke.

Historie der Hörnbrücke

Sie wurde 1997 für knapp 20 Mio. DM gebaut und gilt als eine der technischen Attraktionen der Stadt. Normalerweise wird sie täglich zwölfmal für eine Viertelstunde hochgeklappt, um den Schiffsverkehr durchzulassen. Seit Oktober 2025 ist sie defekt.

Wie geht es weiter?

Hierzu schreibt die Stadt:

„Im Herbst 2025 wurde eine Machbarkeitsuntersuchung begonnen, mit dem Ziel, die bestmögliche Lage für eine zuverlässige Querung der Hörn durch Fuß- und Radverkehr zu ermitteln. Die Machbarkeitsstudie untersucht verschiedene Kriterien, darunter verkehrliche und städtebauliche Aspekte, Umweltbelange sowie bautechnische und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen im Sommer 2026 vorliegen und dann nach der Sommerpause im Herbst vorgestellt werden.“

Bis zum Neubau geht es mit der schmaleren Nebenbrücke weiter.


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